
Dass die Erde mit ihrer Infrastruktur, den Bäumen, Pflanzen, Gewässern und sogar das Wetter von irgendwoher kommen müssen, ist uns irgendwie klar und annehmbar. Während viele von der Evolution ausgehen, wissen wir, dass Gott allein der Schöpfer alles durch sein Wort hervorgebracht hat.
Etwas subtiler wird's dann, sobald es an Geschöpfe wie uns Menschen geht. Auch wenn Christen durch die Annahme Jesu einen anderen Blick auf alles bekommen, liegt die Vorstellung schon eher fern, dass jeder Einzelne wirklich auch von Gott quasi gebaut wurde.
Diese Tatsache finden wir ebenfalls in der Bibel und der Schöpfungsgeschichte.
Du bist es ja auch,
der meinen Körper und meine Seele erschaffen hat,
kunstvoll hast du mich gebildet im Leib meiner Mutter.
Psalm 139,13
Sprach David zum Herrn. Erst hier kann es einem so richtig klar werden.
Doch dann schauen wir uns um, sehen die eigenen Verfehlungen und Schwächen. Begreifen die Unzulänglichkeiten anderer, erkennen größere Unterschiede im Verständnis der Bibel, sehen verschiedenste Lebensweisen. Realisieren, was damals im Garten Eden schiefgelaufen ist und kriegen es eigentlich kaum auf die Reihe, wieso wir es trotz Wissen oft nicht gebacken bekommen, die Dinge so zu ändern wie Gott es eigentlich vorgesehen hat.
Das Böse nimmt weiter zu, Menschen Morden, stehlen und treiben im Extremen ihr Unwesen, sogar im Namen des Herrn.
Bei dem ganzen Wirrwarr soll man dann noch anerkennen können, von einem Schöpfer erschaffen worden zu sein?
Wie gut, dass wir hier sein Wort, die Bibel haben, worauf wir auf genau solche Fragen antworten finden.
Allerdings erfahren wir auch die Unterschiede und dass wir einen freien Willen haben, der darüber entscheidet, zu wem wir gehören und uns unterordnen wollen.
Und dennoch plagen uns gerne Zweifel.
Sollte uns da nicht diese Tatsache, die der Mann Gottes David so treffend formuliert, eher Mut machen? Sagt dieser Vers doch ebenso aus, dass Gott uns kennt, weiß, was wir brauchen und wie wir sind, so von ihm gemacht wurden.
Es erleichtert einem und verhilft all jenen, die sich von Jesus führen lassen dazu, so manche Gegebenheiten im Leben plötzlich besser nachvollziehen zu können.
Will heißen, wir müssen uns nicht verbiegen, brauchen keine Masken aufzusetzen, der Herr weiß, wie er uns gemacht hat. Ebenso weiß er, wie verdorben wir ohne ihn waren und was wir nun brauchen, um uns von ihm wieder verändern und heil machen zu lassen.
Es liegt wirklich alles in seinen Händen und er allein hat alles unter Kontrolle. Ob wir das immer verstehen oder nicht, er wird jedem zur rechten Zeit alles offenbaren. Spätestens an dem Tag, wenn Jesus wiederkommt.
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